Die Goldtröpfchen-Torte schmeckt am besten
Großes Finale beim Käsekuchenwettbewerb des Milchfrühlings
 
Nun steht fest, wer den besten Käsekuchen im Voralpenland backt: Frau Bernadette Silbernagl aus Fischbachau hat mit ihrer Goldtröpfchen-Torte den Backwettbewerb gewonnen, den die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband (BBV) zum Milchfrühling ausgerufen hatten. Die Entscheidung fiel bei der gemeinsamen Tagung der BBV-Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner am 5. Mai im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching. Frau Silbernagl darf sich nun über einen Gutschein vom Landesverband „Urlaub auf dem Bauernhof in Bayern“ e. V. freuen.
 

Landesbäuerin Annemarie Biechl (l.) ehrte die zwölf regionalen Siegerinnen aus den zwölf Landkreisen der Alpenregion. Frau Bernadette Silbernagl (Mitte) aus Fischbachau hat mit ihrer Goldtröpfchen-Torte den Käsekuchenwettbewerb des Milchfrühlings gewonnen.
 
Die Endrunde wurde spannend: Zwölf regionale Siegerinnen aus den zwölf Landkreisen der Alpenregion traten mit ihren Kuchen gegeneinander an. Die Jury hatte die sehr delikate Mission, aus besonders fantasievollen Kreationen den Milchfrühlings-Käsekuchen zu küren. Von fruchtigen Variationen über Omas Geheimrezept bis zum dekorativen Zebramuster war alles dabei. Die Juroren, darunter die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler und der Herrschinger Küchenchef Christof Bulligan, fühlten sich angesichts der Kuchenvielfalt wie im Schlaraffenland. Am Ende gab die lockere Konsistenz des Gewinnerkuchens von Frau Silbernagl den Ausschlag. Zu weiteren Gewinnern ernannte die Jury Frau Elisabeth Vogl aus Tutzing mit ihrem Zebrakäsekuchen und Frau Maria Pfeiffer aus Prem mit ihrem Birnen-Käsekuchen. Einen Sonderpreis gab es für den „Klassiker“ von Frau Helga Welzmiller aus Weil.
 
Im Vorfeld waren bei regionalen Ausscheidungen in jedem der zwölf teilnehmenden Landkreise hunderte Käsekuchen-Rezepte eingereicht worden. BBV-Kreisbäuerin Katharina Klaus, aus deren Landkreis Miesbach die Idee zum Käsekuchenwettbewerb stammt, war überwältigt von der hohen Resonanz: „Der Ideenreichtum kannte keine Grenzen. Vom Berchtesgadener Land bis ins Allgäu wurde fleißig gebacken. Vielen Dank an alle Wettbewerbsteilnehmer und die Juroren.“