Gerd Sonnleitner (m.)
Präsident des Bayerischen Bauernverbandes an der Milchbar von Wolfgang Scholz und Johann
Bonusch - beide ebenfalls vom BBV.

Was sind Kreisbäuerinnen?

Kreisbäuerinnen sind die Ehrenamtsträger der Landfrauen auf Landkreisebene. Sie vertreten zusammen mit ihren Stellvertrete- rinnen die gemeinsamen Interessen der Landfrauen im Landkreis und in der Öffentlichkeit. Neben ihrem Engagement in der Erwach- senenbildung übernehmen die Kreisbäuerinnen öffentliche Aufgaben im politischen, sozialen und kulturellen Bereich.

Was machen Kreisbäuerinnen?

Die Kreisbäuerinnen übernehmen Führungsverantwortung in ihren Kreisverbänden. Ihre Aufgaben sind sehr vielfältig. In ihren Kreis- verbänden sind sie maßgeblich bei der Planung von Erwachsenen- bildungsveranstaltungen für den ländlichen Raum tätig. Der Bereich der Ernährungs-, Verbraucher- und Gesundheitsbildung liegt ihnen besonders am Herzen. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit suchen sie den Dialog mit Verbrauchern und der Bevölkerung des ländlichen Raums. Die Kreisbäuerinnen übernehmen öffentliche Aufgaben und betreiben Netzwerkarbeit bei der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Kirchengemeinden vor Ort.

Welche sozialen Projekte gibt es nur durch die Arbeit
der Landfrauen?

Eines der wichtigsten Projekte ist der Bäuerliche Hilfsdienst. Diese gemeinnützige Organisation hilft unverschuldet in Not geratenen bäuerlichen Familien schnell und unbürokratisch. Durch öffentlich wirksame Aktionen machen die Landfrauen diesen Hilfsfonds im ländlichen Raum bekannt. Durch das Spenden der Verkaufserlöse von Kuchen und Gebäck tragen sie zum Fortbestehen dieser segensreichen Einrichtung bei. Allein das Wahrnehmen von Not und die persönliche Übergabe der finanziellen Unterstützung sind in Notsituationen ein starkes Zeichen der Solidarität und mindern das Leid!

Wie wichtig ist die Arbeit der Landfrauen für den Bauernverband?

Ohne unsere Landfrauen wäre der Verband weder lebensfähig noch zukunftsfähig!